James Bond

James Bond Crooked Dice Sean Connery

Mit James Bond ist eine weitere, wahre Filmikone auf meinem Blog vertreten. Klar, die Filmreihe ist legendär und wahrscheinlich gibt es niemanden, der nicht zumindest den Namen kennt. Eine zeitlang gehörte es irgendwie zu kultureller Bildung dazu, die klassischen Bond-Filme zu kennen. Auch hatte man eine Meinung zum besten Bond-Darsteller. Kann es sein, dass sich das geändert hat? Natürlich ist jeder neue Bond-Film immer noch ein Spektakel. Und wenn ein neuer Darsteller erst gecastet wird… Ich bin wirklich gespannt, wer das Ruder von Daniel Craig übernimmt. Mein Favorit wäre Idris Elba, aber das ist unwahrscheinlich.

The name’s Bond. James Bond

…kennt man, oder?

Die Filme

Ich bin in den Bond-Kosmos mit den Brosnan-Filmen eingestiegen, wobei ich Goldeneye zunächst nur als legendäres (weil indiziertes) N64-Spiel kannte. Dementsprechend lernte ich Bond als Actionserie kennen, der der Mythos anhing, früher besser gewesen zu sein. Casino Royale hatte mich dann allerdings begeistert. Nicht nur Craig mochte ich (trotz aller anfänglichen Skepsis der Fans), mit Eva Green war auch eine meiner Lieblingsschauspielerinnen prominent dabei. Die Inszenierung war kühl, zeitgemäß und trotz aller Action auf Dialoge und Spannung fokussiert. Die Casino-Szenen habe ich immer noch im Kopf. Die späteren Craig-Filme fand ich okay-gut. Mag irgendjemand Ein Quantum Trost so richtig? Mal sehen, was uns mit dem wahrscheinlich finalen Craig-Film beschert wird.

Die älteren Film kannte ich lange Zeit gar nicht. Meine Eltern sahen sie früher manchmal und ab und zu schaute ich mal rein. Manche Szenen kannte ich daher, hatte aber nie eine wirkliche Meinung. Ich fand, das müsste sich ändern. Als Sky Ticket dann sämtliche Bond-Titel im Abo hatte, begann ich meinen persönlichen Bond-Marathon. Bei Dr. No angefangen und bis Octopusyy bin ich gekommen – immerhin 13 Filme. Mir fehlt also noch ein Roger Moore-Film und die beiden mit Timothy Dalton, dann wäre meine Filmhistorie vollständig. Irgendwann ergibt sich bestimmt die Gelegenheit. Ich muss allerdings auch zugeben, dass die Begeisterung nachließ. Während mir die ersten Connery-Filme noch wirklich Spaß machten, hatte ich bei Diamantenfieber noch genauso wenig Bock wie der Hauptdarsteller selbst.
Dennoch ist es natürlich reizvoll, den Wechsel der Darsteller zu beobachten und die Änderungen in der Inszenierung. Mit Roger Moore waren die Filme irgendwie quatschiger. Lazenby mochte ich gar nicht. Und auf einmal redet man daher wie der größte Bond-Connoisseur, der naserümpfend nur Connery sehen will. Nee, stimmt nicht. Pierce Brosnan hat mir als Bond immer sehr gut gefallen, die Filme waren nur Mist. Bis auf Goldeneye vielleicht. Mit Brosnan wäre Casino Royale nicht so ernst geworden, aber man stelle sich ihn einmal in solch einem Film vor!

Ich finde es übrigens interessant, wie 1962 der Trailer zum ersten Film gestaltet und geschnitten war. Das war wahrlich eine andere Zeit:

Die Miniatur

Von Crooked Dice gibt es James Bond in der Connery-Ikarnation und Blofeld als “Best of Enemies” als wirklich tolle Miniaturen. Ich hatte sie gekauft, leider dann aber sehr lange auf meinem Pile of Shame rumliegen lassen. Zumindest Bond habe ich mittlerweile bemalt und bin einmal mehr von der hervorragenden Gussqualität begeistert. Connery ist zudem perfekt eingefangen und die dynamische, legendäre Körperhaltung ist sofort erkennbar. Jetzt muss ich mich nur aufraffen, auch Blofeld bald anzumalen.

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